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Wie die Blockchain unser Leben verändert

Eine Blockchain ist eine verteilte, öffentliche Datenbank. Im Zusammenhang mit Kryptowährungen wie z. B. Bitcoin wird diese Datenbank genutzt, um Geldtransaktionen zu verwalten. Die Anwendungsbereiche erstrecken sich ganz allgemein auf solche, die auf Vertrauen und Konsens basieren. In einem Distributed Ledger wie einer Blockchain sind Informationen wie Vertragsdetails, Transaktionen und Daten dezentral gespeichert. Daraus ergibt sich ein großes Gesamtsystem, dass nur wenig Angriffsfläche bietet und sehr schwer zu manipulieren ist. Gleichzeitig sind alle Informationen und Daten geteilt und dadurch im Netzwerk transparent für alle Teilnehmer einzusehen.

Die Blockchain ermöglicht es also, Informationen mithilfe einer dezentralen Datenbank fälschungssicher zu übermitteln, sodass Kopien ausgeschlossen sind.

Da die neue Technologie nicht manipulierbare Transaktionen im Netz ermöglicht, ist sie für viele verschiedene Anwendungsgebiete wie z.B. das Gesundheitswesen durchaus interessant. So kann eine Blockchain so konfiguriert werden, dass diese nur ausgewählten Nutzern Zugriff auf die abgelegten Daten gewährt. Gleichwohl können die Details im verteilten Netz abgelegt werden, sodass hier die Sicherung der sensiblen Daten erfolgen kann. Vor allem persönliche Unterlagen wie die Patientenakte, medizinische Befunde und Krankheitsverläufe können unter anderem auf einer Blockchain gespeichert werden. Zugriff auf diese Daten erhalten dabei nur ausgewählte Nutzer, die zuvor vom Eigentümer der Daten freigeschaltet wurden (beispielsweise der Hausarzt).

Weitere Einsatzgebiete der Blockchain-Technologie können in folgenden Bereichen verzeichnet werden: internationale Finanzdienstleistungen, Identitätsmanagement, Vermeidung von Geldwäsche, Abwicklung von Versicherungen, Revolution des Energiemarktes, Mobilitätsoptimierung oder auch digitale Wahlen.

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Kryptowährungen werden zunehmend salonfähig (Tesla, Mastercard)

Während Bitcoin & Co. gerade in den Anfängen als Zahlungsmittel für ausschließlich kriminelle Milieus verschrien waren, hat sich der Status quo mittlerweile stark geändert.

Erst vor drei Tagen wurde bekannt gegeben, dass der US-Elektroautomobilkonzern Tesla 1.5 Milliarden US-Dollar in Bitcoin investiert hat und sich digitalen Währungen dadurch geöffnet hat. Schon in naher Zukunft will der Konzern hinter Elon Musk Zahlungen mit Bitcoin bei Käufen von Autos und weiteren Produkten akzeptieren und ebnet Kryptowährungen somit weiter den Weg in die Zukunft.

Heute am 11.02.2021 wurde öffentlich bekannt, dass der Kreditkartenanbieter Mastercard in puncto digitaler Währungen nachzieht und Kryptowährungen wie Bitcoin & Co. somit der nächste Schritt in die Wirtschaft gelingt. Noch in diesem Jahr will der börsennotierte Zahlungsdienstleister mit der Öffnung seines globalen Netzwerks Kryptowährungen unterstützen. Dadurch „werden sich eine Menge mehr Möglichkeiten für Käufer und Händler auftun, da sie in einer völlig neuen Form bezahlen können“, ließ der Zahlungsabwickler nun verkünden.

Dies sind nur zwei von vielen prominenten Beispielen, die veranschaulichen, dass Kryptowährungen zunehmend salonfähig werden und sich auf dem Vormarsch befinden. 

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Warum haben Kryptowährungen eine Zukunft?

Wir befinden uns in einer Zeit der stetig wachsenden Digitalisierung, die nicht zuletzt das Geld betrifft und weitreichende Auswirkungen und gesellschaftliche Veränderungen nach sich zieht. Die Digitalisierung beschreibt die weltweite Ausbreitung von Informations- und Kommunikationstechnologien in allen Bereichen des menschlichen Lebens.

So stellen Kryptowährungen im digitalen Zeitalter die nächste logische Entwicklungsstufe des Geldes dar. Sie erfüllen alle Anforderungen an ein Zahlungsmittel, um funktionieren zu können: Kryptowährungen können einen Wert bemessen, einen Wert aufbewahren, einen Wert transferieren, sind bequem transportierbar, teilbar und leicht erkennbar. Damit die digitale Währung nicht inflationär wird, ist sie rar und damit nicht unendlich verfügbar.

Darüber hinaus wachsen Benutzer, Volumen, Transaktionen und die Anzahl der Apps und Plattformen kontinuierlich. Die Marktkapitalisierung von Kryptowährungen hat sich in den letzten Monaten immens vervielfacht. Außerdem verlagert sich das globale Finanzsystem von der US-Dollar-Zentrierung zunehmend zu einem Mehrwährungssystem und der Kryptomarkt reift dabei permanent.

Nichtsdestotrotz befinden wir uns aktuell noch in der Frühphase der Krypto-Evolution, die sich jedoch zunehmend entwickelt und immer größeren Anklang bei der breiten Masse findet.

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Was ist Distributed-Ledger-Technologie?

Der Begriff Distributed-Ledger-Technologie beschreibt im Allgemeinen eine Technik, die für die Dokumentation spezieller Transaktionen genutzt wird. Die Bezeichnung DLT wird häufig im selben Atemzug mit der Blockchain Technologie erwähnt, jedoch gilt es hier zu differenzieren. Distributed-Ledger-Technologie hat zwar im Zusammenhang mit Blockchain und Kryptowährungen Bekanntheit erlangt, stellt jedoch nur eines von vielen potenziellen Anwendungsgebieten der Technologie dar.

Vereinfacht gesagt bezeichnet Distributed Ledger ein öffentliches, dezentral geführtes Kontobuch (wörtlich: Technik verteilter Kassenbücher) und ermöglicht eine bestimmte Form der elektronischen Datenverarbeitung und -speicherung.

Die dezentrale Datenbank erlaubt allen Beteiligten eines Netzwerks eine gemeinsame Schreib- und Leseberechtigung. Im Kontrast zu einer zentral verwalteten Datenbank ist in diesem Netzwerk keine zentrale Instanz nötig, die neue Einträge vornimmt oder eine zentrale Verwaltungsfunktion übernimmt.

Die Distributed-Ledger Datenbank ist dabei gleichzeitig auf unterschiedliche Standorte, Regionen und Teilnehmer verteilt. Die individuellen Datensätze einer Transaktion werden im Detail erfasst und an mehreren Orten synchron und zeitgleich gespeichert.

Doch welcher Nutzen und welcher Mehrwert ergibt sich aus DLT-Technologien? All diese Fragen und vieles mehr aus dem Krypto- / Blockchain- und DLT-Universum sollen in kommenden Blogbeiträgen beantwortet werden.